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Projekt-Vorstellung: „Shah Mat“

Veröffentlicht am 02. Okt. 2009 von in Featured, Verschiedenes

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Heute möchte ich kurz ein PC Spiel vorstellen, das an der Universität Paderborn entstanden ist, da unteranderem meine Wenigkeit daran mitgearbeitet hat. Wer sich schon bereits für mich interessiert hat, konnte auf der „Über mich“ Seite bereits schon einige Infos dazu finden, nun möchte ich das Ganze aber etwas genauer vorstellen, da wir mit dem Spiel mittlerweile auf der Gamescom 2009 an der Öffentlichkeit waren.

Das Projekt:

Gestartet war das Projekt in der dritten Oktoberwoche 2008 mit rund 70 Studenten unserer Universität Paderborn, die zur Vorbesprechung des Seminars „Projektmanagement in der Medienindustrie am Beispiel der Computer- und Videospieleindustrie“ erschienen waren. Viele vermuteten zu Anfang lediglich eine einfache Möglichkeit, einen weiteren Schein für Ihr Studium zu bekommen. Andere waren vor allem gekommen, weil sie das Thema Computerspiele interessierte. Viele stammten aus Fachbereichen, die auf den ersten Blick nichts mit Computerspielen zu tun hatten: Medienwissenschaftler, Historiker, Literaturwissenschaftler und natürlich Informatiker.

Studenten beim erstes Treffen des Seminars

Studenten beim erstes Treffen des Seminars

Erst vor Ort wurde klar, dass es hier nicht um trockene Theorie gehen sollte. Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow, der das Seminar organisierte, wollte tatsächlich ein richtiges Spiel entwickelten. Dabei hatte kein einziger der Studenten auch nur den Hauch einer Ahnung, wie Spieleentwicklung funktioniert. Alles, was es gab, war das vorab handverlesene Führungsteam – darunter war ich – und das Konzept des Professors. Ziel des Professors war es einem seiner großen Favoriten aus C64er-Zeiten, dem Spieleklassiker „Archon“, neues Leben einzuhauchen, und zwar in Gestalt des Spiels „Shah Mat“ (gesprochen: „Schach Matt“).

Eine Woche später nach dem ersten Treffen ging es dann also los, „OWL Games“ war geboren. Die eingeteilten Gruppen Arts & Animation, Coding, Game Design und Business Unit mussten sich in die entsprechenden Themenbereich einarbeiten. Hilfe gab es von „Funatics“ (Entwickler von „Die Siedler“), jedoch nur in Art von Gesprächen. Alles weitere musste übers Internet oder über andere Medien in Erfahrung gebracht werden, wie man ein Spiel professionell aufzieht.

Gesamtes Team in "OWL Games" T-Shirts

Gesamtes Team in "OWL Games" T-Shirts

Die ersten Ergebnisse, u. a. Modelle fürs Spiel oder Ideen zur Spielmechanik, gab er relativ schnell, jedoch mussten wir uns eingestehen, dass das noch nicht wirklich brauchbar war. Prof. Müller-Lietzkow oder Thomas Friedmann von Funatics übten schnell Kritik aus, für die wir aber immer sehr dankbar waren. Nach gewisser Zeit wurde aus Kritik Lob, da unsere Arbeit besser wurde.

Nach mehreren Monaten harter Arbeit mussten wir neben Erfolgen aber auch Verluste erleiden. Von uns 70 Studenten verblieben am Ende lediglich ein Kernteam von rund 35 Personen. Viele hatten für die fast zwei Semester Entwicklungsarbeiten ihr Studium praktisch völlig eingefroren. Dabei waren sich vor allem die Studenten lange Zeit nicht sicher, ob sie die Aufgabe, die ihnen gestellt worden war, jemals erfolgreich abschließen würden. Doch gegen Ende April,  entstand dann doch zum ersten Mal der Gedanke: „Mensch, es wird wirklich was. Wir schaffen das!“

Am 17. August 2009 lief dieses Boot dann endlich in seinen ersten Hafen ein. „Shah Mat“ feierte öffentliche Weltpremiere auf der Game Developer Conference 2009 in Köln und war sogar mit einem Stand auf der Gamescom vertreten: Intel sowie die ESL traten als Sponsoren auf und halfen uns das Spiel angemessen zu präsentieren. Über 5.000 Besucher ließen sich in den Tagen der Gamescom das Spiel von OWL Games vorführen, über 1.000 füllten Fragebögen mit Feedback zum Spiel aus – das meiste davon positiv und uns dazu auffordernd, das Spiel an den Markt zu bringen.

Unser Stand von Innen

Unser Stand von Außen

Unser Stand von Außen

Battlemode

Jetzt, nach einigen Wochen, ist für die meisten erst einmal Pause, das Seminar ist abgeschlossen. Nur wie geht es jetzt weiter? „Shah Mat“ soll an den Markt, und genau das ist momentan in der Planung. Überlegungen gehen in die Richtung, eine Firma zu gründen, das Spiel zu Ende zu entwickeln und später dann mit weiteren Inhalten, wie z.B. neuen Völker und Spielkarten, die Spieler zu erfreuen. Eine Firmengründung ist jedoch nicht alles. Die Universität Paderborn soll mehr in den Mittelpunkt bei der Spieleentwicklung rücken. Ein „Gameslab“, in dem Studenten ausgebildet werden sollen und an neuen Projekten arbeiten können, sind ein erster Schritt in diese Richtung.

Das Spiel:

„Shah Mat“ greift das Spielprinzip von dem oben erwähnten „Archon“ wieder auf, allerdings ohne die bewähren Schachregeln über Bord zu werfen. Hier wird klassisches Schach gespielt – mit der Ausnahme, dass es auch in „Shah Mat“ nicht damit getan ist, eine Figur auf das gleiche Feld wie das einer gegnerischen zu schieben.

shamat_logo

Im Falle eines Angriffs stehen sich die beiden Kontrahenten in einer 3D-Arena gegenüber und müssen mit Schwert, Schild oder Pfeil und Bogen versuchen, einander die Kampfeslust herauszuprügeln. Und weil eben unter anderem auch Historiker im Team saßen, sind es im Falle von „Shah Mat“ keine Fantasiekreaturen, die sich da beharken, sondern Griechen und Römer.  Jede Figur vom Bauern bis zur Dame hat in diesem Modus ihre eigenen Angriffe und Spezialfähigkeiten. Der Turm beispielsweise ist ein Riese mit extra großem Schild. Seine Verteidigung ist stark. Die Dame hingegen ist eher leichtfüßig und eine gute Fernkämpferin. Je nach dem, in welcher zufällig ausgewählten Arena man landet, müssen die Kämpfer nicht nur versuchen, Angriffe und Blocks gut zu timen, sondern auch Hindernisse wie einen Brunnen in der Mitte zu ihrem Vorteil zu nutzen. Nahkämpfer beispielsweise können sich am Brunnen entlangschleichen, um die Distanz zum Gegner zu verkürzen. Praktische Spezial-Angriffe, bei denen sich eine der Spielfiguren mit ihrem Speer nach vorn werfen kann, helfen zusätzlich dabei, schnell an den Mann zu gelangen.

Battlemode

Battlemode

Doch das Wechselspiel der Figuren und ihrer Spezialfähigkeiten ist nicht alles. Obendrauf spendierten wir den Figuren auch noch ein rollenspieltypisches Charaktersystem. So lassen sich Attribute der Kämpfer verbessern und so deren Angriffstärke oder Verteidigung stärken. Zwischen den Spielen können in den Baracken die Soldaten mit neu erbeuteten Gegenständen ausgerüstet werden. Ein neues Schild, ein besserer Helm, eine stärkere Rüstung oder neue Spezialfertigkeiten können individuell zugewiesen werden.

Chessmode

Chessmode

Logisch ist, dass sich die Schachregeln und vor allem auch das Spielprinzip durch diese Neuerungen ein wenig verschieben. „Schach“ und „Schachmatt“ gibt es nicht mehr. Der König kann wie jede andere Figur gezogen werden und muss sich gegen seine Angreifer behaupten. Erst wenn es einem Spieler gelingt den gegnerischen König zu besiegen, ist das Spiel zu Ende. Im Gegensatz zu „Archon“ und Schach haben die Figuren auch keinen so stark unterschiedlichen Wert. Die Dame ist auf dem Spielbrett und auch im Kampf natürlich extrem leichtfüßig unterwegs und hat Vorteile (starke Spezialangriffe). Aber nur weil sie die Dame ist, stehen ihre Chancen im Arenenkampf nicht besser. Ihre Fähigkeiten bedeuten nur für bestimmte andere Figuren ein größeres Problem. Wer jedoch mit seinem Bauern sehr geschickt umgeht, kann trotzdem gewinnen. Insbesondere, wenn der noch gut aufgerüstet wurde.

Kaserne

Kaserne

Weitere Informationen zu dem Spiel findet ihr auf unserer Website. Für Fragen oder Anregungen eurerseits stehe ich gerne zur Verfügung, ihr könnte aber auch gerne das Forum der Website nutzen.

Meine Rolle im Projekt:

Wie schon geschrieben, waren wir in unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Ich selbst war mit einem Kollegen für den Arts & Animation Bereich zuständig. Mein Kollege war mehr für das organisatorische zuständig, während ich mehr die Funktion eines Tutors und Art Directors übernommen hatte. Ich zeigte den Studenten den Umgang mit der Software (3ds max und Photoshop) und gab später eine grobe Richtung beim Design der Modelle vor.

Neben diesen Aufgaben versuchte ich auch immer noch selbst produktiv zu sein um mich auch hier selbst noch etwas weiter zu entwickeln. Ich habe u. a. die Logos (OWL Games und Shah Mat), die Printmedien, die Videos, die Tempel Map und das griechische Turm Modell (Hypaspist) erstellt. Einiges werde ich bei Gelegenheit in meinem Portfolio vorstellen.

Das Projekt war für mich eine riesen Erfahrung. Es hat sehr viel Spaß gemacht mit so vielen Menschen zu arbeiten, die sich für das gleiche interessieren. Nach mehreren Wochen Pause vermisse ich das Ganze schon irgendwie ein wenig. Meine Zukunft sehe ich momentan in der Spieleindustrie, speziell im 3D Bereich. Mal schauen, was sich in den nächsten Wochen oder Monaten entwickelt. Jetzt muss ich erstmal meine Diplomarbeit fertig schreiben…

1 Kommentar

Drazzar

03. Okt. 2009

Man munkelt es geht weiter…mit RIESIGEN Schritte 😉

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